
(c) Kloster Pernegg
Über dem kleinen Ort Pernegg ruht das 1153 gegründete Kloster. Vor 10 Jahren wurde das Kloster gefühlvoll und aufwändig renoviert und mit modernen Beherbergungsmöglichkeiten, ein architektonisches Kleinod, das viele Baustile in sich vereint ausgestattet.
Dass die Stille in einem Kloster – zumal in einer abgeschiedenen Gegend des Waldviertels – beheimatet ist, scheint jedem klar. Dennoch wirbt man hier mit dem, was nicht da ist. Kein Internetanschluss und Sat-TV am Zimmer, keine Beschallung in der Taverne, kein Animationsprogramm, kein Autobahnanschluss oder Flughafen in der Nähe.
Stattdessen wurden in und um das Klosterareal sowie im Dorf selbst gefühlvolle Möglichkeiten geschaffen, der Stille zu begegnen. Ein Kräuterlabyrinth, ein philosophischer Garten mit Texttafeln großer Dichter und Denker oder ein schalltoter Raum, in dem man eine unwirkliche künstlich-technische Stille erleben kann, schaffen Bezugspunkte, mit denen man sich nach Lust und Laune auseinandersetzen kann.
Passend zu einem Ort der Stille wurde ein Stummfilmkino eingerichtet und ein „Weg zur Stille“ führt durch den Pernegger Wald an der Ruine einer alten Kapelle vorbei. Eine einfache Waldviertler Küche führt den Gast auch kulinarisch zum Wesentlichen, das in der Reduktion liegt.
